21.10.2013: Erste Erkundungen
Der Schlaf war eher mittelmäßig; sicher tat auch der Jetlag sein Übriges dazu. Zum Sonnenaufgang stand Andreas als erster auf, nahm sich eine Schüssel Cornflakes mit Milch und schaute sich das Appartement mal etwas genauer an:
Es gab zwei Schlafzimmer, jeweils mit angrenzendem Bad. Das Bad am Elternschlafzimmer bot neben Dusche und Toilette auch eine Waschmaschine und einen Trockner, im Bad der Kinder gab´s auch eine Wanne.
Das Wohnzimmer war sehr geräumig, mit Flatscreen und Ledersofa ausgestattet und hatte außerdem eine Essecke direkt vor der Theke der offenen Küche.
Eine Veranda mit Blick auf den schön gestalteten Garten war auch vorhanden. Diese war komplett mit Gaze vor unliebsamen Stechrüsslern geschützt, so dass man sich am Abend auch gemütlich raus setzen konnte.
Allmählich wachte auch der Rest der Familie auf und da unser Kühlschrank noch größtenteils leer war, beschlossen wir, dass es Frühstück heute in einem Diner in Fort Pierce geben sollte. Herr Fassbender hatte uns gestern das Captain`s Galley empfohlen und genau da fuhren wir auch hin.
Für Doreen und Andreas gab es Pancakes mit Bacon & Eggs, Vincent entschied sich für Strawberry Pancakes und Lisa bekam eine eigene Kreation im Mickey-Maus-Look. Alles war sehr lecker, aber letztlich viel zu viel; zwei Portionen Pancakes hätten sicher für alle genügt.
Anschließend war ein Großeinkauf fällig, in unserem Kühlschrank verhungerten noch immer die Mäuse und gestern beim K-Mart gab es einfach keine entsprechende Auswahl. Also steuerten wir den nächsten Publix an, der einfach alles bot, was das Herz begehrte. Wir deckten uns mit Lebensmitteln ein, drehten dann noch eine kleine Orientierungsrunde durch Fort Pierce und brachten anschließend erst mal die Einkäufe in unsere Unterkunft. Eigentlich wollten wir ja auch unsere Umgebung noch ein wenig erkunden, aber die Kinder waren schon vom Powershopping fußlahm und verlangten dringend eine Abkühlung. Also nahmen wir nur rasch ein paar kleine Snacks zu uns, packten dann unsere Badesachen in eine Tasche und liefen zum nächstgelegenen Pool. Dort waren wir fast ganz allein, spielten zunächst mit den Kindern eine Weile Ball im Wasser und legten uns dann faul in die Sonne. Irgendwann wurde es uns zu warm und wir beschlossen, uns noch ein wenig in der Anlage umzusehen und die Lage der anderen Pools und der Tennisplätze zu ergründen.
Dabei machten wir auch einen Abstecher an den schönen, breiten Strand und liefen durch den Sand und die Wellen und sammelten Muscheln. Zum Baden war es allerdings zu windig, außerdem hatten wir gehörigen Respekt vor der immensen Rückströmung. Plötzlich flog eine ganze Reihe Pelikane unmittelbar vor uns über das Wasser, doch leider waren sie schneller verschwunden, als wir die Kamera herauskramen konnten...
Auf dem Rückweg zum Appartement schauten wir zunächst einigen Golfern beim Abschlag zu, suchten dann die Tennisplätze und gingen schließlich in einem zweiten Pool noch einmal baden und Ball spielen. Anschließend kehrten wir in unsere Unterkunft zurück, zogen uns dort um und standen kurz darauf spielbereit auf dem Tennisplatz. Herrn Fassbender konnten wir leider nicht entdecken und unser Tennistrainer sollte erst in zwei Tagen anreisen. Gelegenheit also, es am ersten Tage ganz langsam angehen zu lassen. Wir besorgten einen großen Korb Bälle und Doreen und Andreas spielten abwechselnd mit Lisa und dann miteinander.
Vincent hatte keine Lust auf Tennis, er setzte sich an den Rand und spielte auf seinem Nintendo.
Als es langsam dunkel wurde, begannen die Insekten aufdringlich zu werden. Also brachten wir die Bälle zurück und flüchteten in unser Appartement. Während Doreen unter die Dusche ging, gab Andreas dem Drängen der Kinder nach und ging mit ihnen noch einmal baden. Lisa gefiel der beleuchtete Pool so gut, dass sie verkündete, ab jetzt jeden Abend im Dunkeln baden zu wollen.
Zurück im Appartement aßen wir gemeinsam Abendbrot und während die Kinder zum Einschlafen noch eine CD hörten, setzten wir uns noch mit einer Flasche Rosé auf die Veranda. Dabei besprechen wir, wie wir die nächsten Tage gestalten wollten. Andreas fielen dabei aber schon ein ums andere Mal die Augen zu. Daher zogen wir es nicht allzu sehr in die Länge und gingen auch bald schlafen.
Gefahrene Strecke: 20 km
Übernachtung: Florida Ocean Club, Fort Pierce
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