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23.10.2013: Sights and sports... Andreas war wieder als erster wach, doch auch der Rest der Familie kam heute bereits zum Sonnenaufgang aus den Federn. Nach dem anstrengenden Programm gestern wollten wir es heute wieder etwas ruhiger angehen lassen. Zumindest am Vormittag, denn für den Nachmittag hatte bereits unser Tennistrainer, der heute Morgen in aller Frühe angereist war, auf den Platz eingeladen. Zum Frühstück gab es Cornflakes und Toast. Anschließend zogen wir die Badesachen an und machten uns auf, denn dritten und größten Pool unserer Anlage zu testen. Als wir dort ankamen, fand im vorderen Teil gerade Aquafitness der Generation 60+ statt. Ansonsten war ringsherum nichts los. Also suchten wir uns einige Sonnenliegen am hinteren Teil des Pools und schwammen alle vier ein wenig. Als der Kurs zu Ende war, spielte Andreas mit den Kindern Wasserball, bis auf einmal eine ältere Dame, die offensichtlich die Pool-Aufsicht hatte, angelaufen kam und uns freundlich aber bestimmt darauf hinwies, dass Spielsachen im Pool nicht erlaubt wären. Unseren Widerspruch, dass doch gar niemand da wäre, den wir stören könnten, ließ sie nicht gelten. Sie hätte die Regeln ja nicht gemacht, müßte aber darauf achten, dass sie eingehalten werden. Nun ja, uns war natürlich schon aufgefallen, dass wir als Familie den Altersdurchschnitt in der Anlage offensichtlich beachtlich senkten; sehr kinderfreundlich schien es in diesem Resort jedenfalls nicht gerade zuzugehen. Waren es unsere Gedanken, die die ältere Dame lesen konnte oder sah sie nur die enttäuschten Gesichter unserer Kinder... Jedenfalls gab sie uns den Tipp, in einen der kleineren Pools zu gehen, wenn wir spielen wollten. Da gäbe es im Allgemeinen keine Aufsicht, also würde sich auch niemand daran stören. Naja, geht doch! Und letztlich deckte sich das auch genau mit unseren Erfahrungen von vorgestern...
Gegen 11 Uhr gingen wir zurück in unser Appartement und zogen uns um. Heute wollten wir den Sightseeing-Bummel nachholen, den wir am Montag nicht mehr geschafft hatten. Wir fuhren zum Haus of the seven Gables, welches das Visitors Center beherbergt, um uns einen Überblick über Fort Pierce zu verschaffen.
Danach bummelten wir weiter in den historic district. Das heißt, Lisa und Doreen bummelten, Vincent und Andreas nahmen das Auto, weil unser Sohn keine Lust zum Laufen hatte. Nachdem das Auto abgestellt war und wir uns wieder zusammengefunden hatten, liefen wir eine Runde um den Block und sahen dabei geschätzte 90% der Sehenswürdigkeiten von Fort Pierce.
Nach dem Essen beobachteten wir noch ein Weilchen die vielen Fische im Indian River und die Möwen und Pelikane, die scharenweise um die Marina herum flogen.
Punkt 16 Uhr standen wir auf dem Platz und wunderten uns zunächst, dass wir offensichtlich die Einzigen waren. Thomas erklärte kurz, dass alle anderen heute irgendwelche Ausflüge geplant hätten und erst morgen spielen würden. Ok, da hatten wir den Trainer heute also für uns allein. Umso intensiver war das Training.
Wir nahmen jeder einen Cocktail, bevor der Barkeeper seinen Laden für heute dicht machte, planten das nächste Tennistraining und einen gemeinsamen Shoppingausflug für Freitag und kehrten zurück in unser Appartement, als die Getränke alle waren. Lisa wollte unbedingt wieder zum Nachtbaden in den Pool, Vincent wollte dagegen lieber in Ruhe etwas Nintendo spielen. Also ging Andreas mit Lisa noch mal baden, während Doreen schon das Abendbrot vorbereitete. Nach dem Essen setzten wir uns noch zu einem gemeinsamen Spieleabend an den Tisch, bis sich allgemeine Müdigkeit breit machte. Lisa und Vincent hörten im Bett noch eine CD, während wir uns mit einem Glas Wein noch kurz auf die Veranda setzten. Lange hielten wir jedoch auch nicht mehr durch und so legten auch wir uns bald darauf schlafen. Gefahrene Strecke: 8 km Übernachtung: Florida Ocean Club, Fort Pierce
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