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27.10.2013: Miami Heat Wir starteten gemütlich in diesen Tag und schliefen aus. Zum Frühstück entschieden wir uns der Bequemlichkeit halber für das Hotelrestaurant, denn im Gegensatz zu den letzten Tagen hatten wir in unserem Zimmer weder irgendwelche Vorräte, noch den nötigen Platz, um ausgiebig zu frühstücken. Wir wählten drei Mal das Continental Breakfast, welches mit jeweils zwei Toasts, Croissants oder Bagels sowie frei wählbaren Belägen ausreichend für uns war. Lisa bekam von der freundlichen Bedienung einen Pancake ohne Berechnung. Dabei überlegten wir, wie wir unseren ersten Tag in Miami am besten gestalten sollten. Die Kinder wollten natürlich vor allem baden, wir wollten dagegen gern einen Überblick über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten bekommen. Auf viel Lauferei hatten aber auch wir bei der Wärme nicht wirklich Lust. Daher schauten wir, ob es irgendeiner Art von Stadtführung oder -rundfahrt gäbe, die uns gefallen könnte. Im Anschluss daran bliebe noch genügend Zeit zum Baden und Relaxen. Und tatsächlich, im Internet entdeckte Doreen Duck Tours Miami, die die Stadt mit einem Amphibienfahrzeug von der Land- und Wasserseite her zeigten. Eine solche Fahrt hatten wir mit den Kindern schon vor zwei Jahren in Seattle gemacht und die war allen noch in bester Erinnerung Der Startpunkt der Tour war nur zwei Blocks entfernt, da mussten wir am gestrigen Abend quasi schon vorbei gelaufen sein. Damit stand unser Entschluss fest, wir gingen zum Office von Duck Tours und buchten vier Plätze für die nächste verfügbare Tour um 13 Uhr. Die Kinder bekamen jeder noch eine Enten-Tröte, die sie auch schon von Seattle her kannten, damit der Spaß nicht zu kurz kam. Die Zeit bis zur Abfahrt verbrachten wir beim Bummeln durch verschiedene Souvenirshops, außerdem besorgten wir noch Sandwiches und Getränke, falls uns während der Fahrt Hunger oder Durst überkommen sollten. Gegen 12:45 Uhr fanden wir uns am Abfahrtspunkt an der Lincoln Road, Ecke Collins Avenue ein. Unser Tourmobil war ein nachgebautes Amphibienfahrzeug, kein Original, wie in Seattle.
Nachdem die knurrenden Mägen besänftigt waren, liefen wir zurück zum Hotel und gaben dem Wunsch der Kinder nach Pool nach. Gegen 17 Uhr brachen wir aber noch einmal auf und fuhren mit unserem Auto zum Ocean Drive. Direkt am Beginn des Lummus Parks in Höhe der 5th Street ergatterten wir einen Parkplatz, fütterten die Parkuhr mit 2$ für zwei Stunden und gingen an den Strand.
Als wir jedoch beteuerten, wir würden nur zum Hard Rock Café oder einem anderen Restaurant wollen, hellte sich ihre Mine auf. Die Waterfront sein ja nicht Downtown im eigentlichen Sinne, dort könnten wir gefahrlos bummeln. Dennoch empfahl sie uns, statt mit dem Bus lieber mit dem Auto zu fahren, Parkmöglichkeiten gäbe es vor Ort genug. Gesagt - getan, aber wegen eines Events in der American Airlines Arena waren alle Parkplätze in der Umgebung belegt. Nach zwei Runden erfolglosen Herumkreisens fanden wir einen Privaten Parkplatz direkt an der Bayside vor dem Hard Rock Café, wo wir für 10$ unser Auto abstellen konnten. Am Restaurant stand jedoch eine riesige Schlange, bei der wir nach vorsichtigen Schätzungen selbst in den nächsten zwei Stunden noch nicht an der Reihe wären. Also disponierten wir kurz um und entschieden uns für die nahegelegene Bubba Gump Shrimp Co., wo wir etwas 20 Minuten für einen Tisch auf der Terrasse warten sollten. Die Zeit verbummelten wir im Souvenirshop und nach einem kurzen Missverständnis, wegen eines zunächst im Inneren des Restaurants zugewiesenen Tisches, wurden wir wunschgemäß draußen platziert und konnten unsere Bestellung aufgeben. Doreen wählte Forrest´s Seafood Feast, Andreas die Accidental Fish & Shrimps und die Kinder jeweils einen Bus Bench Burger. Dazu gab es leckere Cocktails für alle, Doreen und die Kinder bekamen dazu ein Souvenirglas zum Mitnehmen. Überflüssig, zu erwähnen, wie lecker das Essen war... Auf dem Rückweg bummelten wir durch die Shops an der Bayside, auf einer Bühne direkt am Wasser wurde kubanische Livemusik gespielt und die Menschen tanzten dazu.
Als wir zurück am Auto waren, sprach uns plötzlich ein zahnloser Kubaner an, drückte den Mädels jeweils eine Blüte in die Hand und verlangte 20$ dafür. Andreas bot ihm die einzigen zwei 1$-Scheine an, die er bar dabei hatte. Doch da fing er an zu lamentieren und zu zetern, dass er doch eine Familie zu ernähren hätte und verlangte die beiden Blüten zurück. Kein Problem, aber als die zwei Dollarnoten wieder in Andreas´ Brieftasche zu verschwinden drohten, waren diese dem Typen dann doch lieber, als seine Blüten. Also bekam er sie, wir dagegen retteten uns rasch ins Auto und fuhren zurück zum Hotel. Gefahrene Strecke: 25 km Übernachtung: Dorchester Hotel & Suites, Miami Beach
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