Unsere Wohnmobilreise durch Südnorwegen




4. Tag: Legoland Billund

Heute wurde nicht so lange geschlafen, um 7:30 Uhr standen wir auf. Nach dem Frühstück packten wir zusammen und fuhren los. Gegen 10:30 Uhr kamen wir auf dem Parkplatz von Legoland Billund an und reihten uns in die Warteschlange an einer der Kassen ein. Vincent hatte mit einem Gutschein aus seinem Lego-Magazin freien Eintritt, Lisa sowieso, da sie ja noch keine drei Jahre alt war. Zuerst schauten wir uns im Miniland um. Das ist das Herz und der ursprüngliche Kern des Legolands, in dem berühmte Bauwerke im Kleinformat aus Legosteinen nachgebaut wurden.

     
   
     

Dann fuhren wir mit dem Mine Train und der Monorail, genossen die Aussicht vom Lego Top Tower (außer Vincent, der einfach Angst vor der Höhe hatte) und bummelten durch die Westernstadt. Anschließend warfen wir einen Blick auf die Statoil Verkehrsschule, die Vincent gerne absolviert hätte. Aber einerseits war diese erst ab sieben Jahren, andererseits hätten wir hier eine Dreiviertelstunde warten müssen. Also gingen wir mit etwas gedrückter Stimmung zum Burger House, wo es Hamburger und Salat zum Mittagessen gab. Viel größer war die Auswahl leider nicht und auch die Sandwiches, die es nebenan gegeben hätte, waren nicht gerade eine verlockende Alternative.

Während des Essens entdeckte Vincent, dass in wenigen Minuten ein Racers-Film in den Lego Studios beginnen sollte und so ging Andreas mit ihm hinein. Das ganze entpuppte sich als technisch wirklich anspruchsvolles 4D-Kino mit tollen Effekten… für Vincent aber leider etwas zu aufregend. Daher mussten wir die Vorstellung vorzeitig verlassen, setzten uns auf die Terrasse des Saloons und gönnten uns einen Donut, einen Muffin, zwei Espresso und ein wenig Schokolade. Vincent drehte eine Runde auf dem Western Ride Karussell, dann gingen wir vorbei an der Wildwasserbahn zu den Piratenbooten, wo Doreen mit beiden Kindern eine Runde fuhr. Anschließend liefen wir zum Pirate Splash Battle, wo man die Boote vom Ufer aus mit Wasser bespritzen kann, selbst vom Boot aus aber auch bespritzt wird. Vincent bekam hier einen kräftigen Schwung Wasser ab und seine Stimmung war schlagartig wieder im Keller. So liefen wir erst mal weiter und sahen uns das Schwimmbad, den Vikings River Splash und die Jungle Racers an, das Thema Wasser war für Vincent jedoch ein für alle mal abgehakt… An der Lego City Feuerwache schauten wir eine Weile den Feuerlösch-Wettkämpfen zu und Vincent rang sich fast dazu durch, zusammen mit Andreas auch einmal mitzumachen. Aber nur fast! Dafür fuhr er aber bei der Jungle Rallye ein paar Runden mit dem Elektroauto und war anschließend wieder zufrieden. Nach so viel Aufregung brauchten wir erst mal eine Verschnaufpause und so verweilten wir an einer Spielecke neben der X-Treme Racers Achterbahn, wo Lisa und Vincent eine ganze Zeit lang mit Lego Bausteinen spielten. Dann warfen wir noch einen Blick in das große Ritterschloss, welches auch eine große Achterbahn beherbergte und ließen die Kinder noch eine Weile auf dem großen Abenteuerspielplatz nebenan toben. Vor der Miniburg gab es dann sogar noch eine Theatervorführung mit vielen Wassersprüngen und anderen Artistikeinlagen zu sehen.

     

Die Zeit war wie im Fluge vergangen und die letzte Stunde der Öffnungszeit hatte begonnen. Wir bummelten langsam zurück zum Miniland. Bei der Lego Safari fuhren Vincent und Doreen mit Lisa noch eine Runde, dann ließ sich Andreas mit Vincent im Miniboot den Fluß entlang treiben. Zu guter Letzt machte Doreen mit beiden Kindern noch eine Fahrt mit der Lego Eisenbahn, bevor wir allmählich in Richtung Ausgang liefen. Natürlich sahen wir uns noch einmal genau im Miniland um und bestaunten die vielen erstaunlichen Details und schließlich durfte sich Vincent im Front Gate Shop noch einen Lego Polizeihubschrauber aussuchen.

Damit war dieser erlebnisreiche Tag im Legoland aber dann wirklich zu Ende. Unser Fazit: Der Park lohnt wirklich einen Besuch; Jung und Alt kommen sicher auf ihre Kosten. Nur das Speisenangebot fanden wir etwas einseitig. Wir überlegten, ob wir noch ein paar Kilometer fahren sollten, entschieden uns aber letztlich dafür, eine weitere Nacht auf dem Grindstad Aktiv Campingplatz zu verbringen. Nach diesem anstrengenden Tag waren wir den Rest des Abends faul. Die Kinder gingen noch einmal kurz auf den Spielplatz und wir bestellten im Shop noch Brötchen für den nächsten Tag. Nach dem Abendbrot gab es für Vincent statt Sandmann noch eine Folge von „Thomas und seine Freunde“, dann ging es ins Bett. Wir waren ebenfalls müde und so beendeten auch wir diesen Tag bereits um 23 Uhr.


Gefahrene Strecke: 30 km
Übernachtung: Aktiv Camping Grindstad (33 €)




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