30.10.2013: Back to Miami
Wir schliefen wieder lange, gingen diesmal aber rechtzeitig zur Rezeption und holten uns Kaffee, Saft und eine Auswahl vom Frühstücksbuffet. Damit setzten wir uns gemütlich an den Pool, frühstückten und schrieben anschließend ein paar Postkarten. Die Zeit bis zum Check-out verbrachten Andreas und die Kinder noch im Pool, während Doreen schon mal die Taschen packte.
Pünktlich um 11 Uhrcheckten wir an der Rezeption aus und verließen Key West in Richtung Miami. Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Bahia Honda State Park, wo wir ja eigentlich einen Halt geplant hatten.
Am Eingang erfuhren wir jedoch, dass wegen des kräftigen Windes heute alle Boots- und Schnorcheltouren gecancelt wären. Nur zum Baden wollten wir die State Park Fee aber nicht bezahlen, daher drehten wir kurz entschlossen hinter dem Kassenhäuschen um und hofften, später beim John Pennecamp S.P. mehr Glück zu haben. Bis auf einige kurze Fotostops an diversen Brücken fuhren wir weiter bis Islamorada.
Als wir dort an einem Pizza Hut vorbei kamen, verspürten alle schlagartig Hunger und wir beschlossen, hier das Lunch Buffet zu stürmen. Bei unserer Ankunft sah dieses recht übersichtlich aus, gerademal die Reste von zwei Pizzen und etwas Kuchen lachten uns an. Aber die freundliche Bedienung versicherte uns, dass sofort noch etwas nachgelegt werden würde und so war es dann auch. Mehrere Pizzen und Pasta wollten probiert werden und natürlich konnten wir auch den Desserts nicht widerstehen.
Nach gut 1,5 Stunden waren wir alle pappsatt und setzten unsere Fahrt fort. Kurz vor 15 Uhr erreichten wir den John Pennecamp S. P., aber auch hier gab es heute keine Schnorcheltouren und das letzte Glasbodenboot hatte gerade abgelegt. Die einzig mögliche Aktivität im Wasser wäre, Kajaks auszuleihen und auf eigene Faust loszupaddeln. Danach stand uns nach dem üppigen Mittagsmahl aber gerade nicht der Sinn und so drehten wir auch hier etwas enttäuscht wieder um. Na ok, dann musste es jetzt eben Frust-Shopping sein, wir wollten ja ohnehin noch mal beim Wal Mart in Florida City halten. Lisa probierte eine Menge Klamotten an, bis sie ein entsprechendes Halloween-Outfit gefunden hatte, Vincent suchte sich inzwischen eine Pokemon-Booster-Box aus. Anschließend fuhren wir weiter nach Miami Beach.
Zunächst lotste uns das Navi zum falschen Hotel, aber nach kurzer Korrektur erreichten wir schließlich das Days Inn Miami Beach/Oceanside. Dieses liegt zwar etwas weiter vom Ocean Drive und der Lincoln Road entfernt, wo das Nachtleben pulsiert. Dafür machte aber schon die Lobby einen recht noblen Eindruck, den das geräumige Zimmer später durchaus noch bestätigte. Andreas checkte an der Rezeption ein, während Doreen auf Parkplatzsuche einige Runden erfolglos um den Block drehte. Einen hoteleigenen Parkplatz gab es nicht, als Alternative zu eventuellen freien Plätzen in den Nebenstraßen wurde uns nur das kostenpflichtige Parkhaus gegenüber angeboten. Doch wir hatten Glück, nach dem Ausladen der Taschen wurde in der gegenüberliegenden Straße ein Platz an einer Parkuhr frei, die aber erst ab 8 Uhr Morgens gefüttert werden wollte.
Wir richteten uns in unserem Zimmer ein und warfen einen kurzen Blick aus dem Fenster.
Dann verlangten die Kinder aber nach Pool, schließlich war Baden ja heute leider komplett ausgefallen. Also ging Andreas mit Lisa und Vincent noch einmal schwimmen. Der Pool selbst war wunderschön, nur das Wasser war ziemlich kalt...
Anschließend machte es sich Vincent mit dem Nintendo auf seinem Bett gemütlich, während wir mit Lisa noch einen nächtlichen Spaziergang am Strand machten.
Dann war aber auch schon Schlafenszeit angesagt, die Fahrerei hatte uns alle müde gemacht. Während die Kinder schnell in ihre Betten krabbelten, gab es für Andreas noch ein Bier und für Doreen einen selbstgemixten Cocktail. Allmählich mussten wir ja auch daran denken, unsere Alkoholreserven aufzubrauchen...
Gefahrene Strecke: 280 km
Übernachtung: Days Inn Miami Beach/Oceanside
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