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2. Tag: Taucha – Bispingen Der Tag begann so, wie der vorige aufgehört hatte. Nach dem Frühstück wurden weiter Listen durchgegangen, Schränke gefüllt, gepackt und geräumt. Vincent bekam als Urlaubsüberraschung noch das aktuelle Micky-Maus-Heft, eine Fünf-Freunde-Hörspiel-CD und ein neues Quiz, was ihm lange Fahrzeiten etwas verkürzen sollte. Gegen 12 Uhr waren wir dann endlich abfahrbereit. Aber natürlich sind uns beim Einräumen des Wohnmobils noch einige Kleinigkeiten eingefallen, die wir noch rasch besorgen wollten. Also beschlossen wir, zunächst ins nahegelegene Paunsdorf-Center zu fahren, dort die benötigten Sachen einzukaufen und anschließend gleich den Mittagsstopp bei McDonalds zu machen. Gesagt – getan; wir statteten rasch der Apotheke und dem MediaMarkt einen Besuch ab, besorgten für Lisa Nudeln mit Wurstgulasch beim Fleischer sowie für Vincent ein HappyMeal bei McDonalds und Wraps für Doreen und Andreas. Damit weihten wir gleich auf dem Parkplatz unser Wohnmobil ein und starteten gegen 13:30 Uhr endlich in Richtung Autobahn. Doch bereits in der ersten Kurve wurde unsere Fahrt jäh gebremst, da auf einmal der Besteckkasten aus seiner Halterung rutschte und sich sein Inhalt mit lautem Getöse auf dem Fußboden verteilte. Damit waren wir nun um eine Erfahrung reicher, sammelten alles in Windeseile wieder ein und verriegelten anschließend den Besteckkasten sowie alle anderen Fächer und Schubkästen. Um 14:00 Uhr verließen wir endlich den Raum Leipzig und fuhren auf der A14 in Richtung Westen. Unser Ziel war es, heute ungefähr bis auf Höhe Hamburg zu kommen, damit morgen der Weg bis Billund / Dänemark nicht mehr gar so weit sein würde. Am Kreuz Magdeburg wechselten wir auf die A2 in Richtung Hannover. Gegen 16:30 Uhr machten wir an der Raststätte Lehrter See eine Stunde Pause, um dann frisch gestärkt die Fahrt fortsetzen zu können. Wir nutzten die Gelegenheit zu einem Fahrerwechsel, außerdem durfte Vincent vorn auf dem Beifahrersitz Platz nehmen und seine neue CD hören. Denn ein Manko unseres Wohnmobils hatten wir in den ersten Stunden Fahrt bereits entdeckt: Das Autoradio bot zwar eine Fader-Funktion, aber was nutzte die, wenn es hinten keine Lautsprecher gab… Wir fuhren nun auf der A7 in Richtung Hamburg und das Wetter schlug allmählich um. Es wurde trübe und fing schließlich an zu regnen. Nach einigen Kilometern hatten wir die Regenfront jedoch hinter uns gelassen und hielten Ausschau nach einem Campingplatz für unsere erste Nacht. Der ADAC Campingplatzführer war dabei eine ganz gute Hilfe und so fanden wir schließlich gegen 19 Uhr ein Plätzchen auf dem Campingplatz Bispingen-Behringen. Der Platz ist ruhig, liegt an einem Bach und wird familiär geführt. Für das Frühstück wurden frische, selbst gebackene Brötchen angeboten (auch sonntags), was wir gerne annahmen.
Gefahrene Strecke: 350 km Übernachtung: Campingplatz Bispingen-Behringen (18,30 €)
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